Zucht

IMG_9658.JPG

Wenn deine Besucher ehrfürchtig staunend in die Knie gehen, dann hast du Texas Longhorns auf der Weide stehen. 

Warum Texas Longhorns züchten?

Die Zucht von Texas Longhorns macht in erster Linie einfach sehr, sehr glücklich. Farbe und Charakter sind bei jedem Tier absolut einmalig und unvorhersehbar. Jedes neue verblüfft dich daher mehr als ein Kinderüberraschungsei. Das Texas Longhorn ist überaus intelligent, willig, witzig und lernfähig. Es ist genügsam und zutraulicher als andere Mutterkuhrassen. In seiner sanften Wildheit spiegelt sich noch immer der Ursprung des grenzenlosen Wilden Westens.

Wirtschaftliche Gründe

  • Vermehren sich rasch und bis ins hohe Alter (mehr Kälber, mehr Gewinn)

  • Kalben leicht und ganz ohne Hilfe (keine schlaflosen Nächte, mehr Freizeit)

  • Widerstandsfähig gegenüber Krankheiten und Parasiten (weniger Arztrechnungen)

  • Fressen fast alles (kaum Futterverlust, Jäten oder Nachmähen nicht zwingend)

  • Verwerten fast alles (Zufütterung und Bodendüngung freiwillig)

  • Robust gegen Hitze und Kälte (fühlen sich bei minus 20 oder plus 40 Grad noch wohl)

  • Hörner und Fell spülen zusätzliche Franken, Euro oder Dollar in die Kasse

Deiner Investition steht also ein verhältnismässig hoher Ertrag gegenüber. Und du brauchst auch keine breitere Stalltür.

Das Texas Longhorn pflegt die Landschaft besser als ein Gärtner

Hast du ein Stück Land, das du schlecht pflegen kannst und kaum Ertrag bringt? Dann zäune es ein und lass das Texas Longhorn für dich arbeiten. So wie die Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Yellow Stone Nationalpark wieder hergestellt haben, fördert das Texas Longhorn die Biodiversität auf vegane Art. Deswegen wird das Texas Longhorn gerne auch als Retter von Naturschutzgebieten eingesetzt. Vögel, Insekten, neue Blumen und frische Gräser kommen zurück. Solch ungenutzte und ungedüngte – also extensivierte Flächen – sind für andere Rinder kaum als Futter verwertbar oder sogar gefährlich. Das Texas Longhorn frisst Gräser und Unkräuter, auf die jede andere Rinderrasse nicht einmal scheisst – vom Ampfer über den Wegerich bis hin zum Jakobskreuzkraut, das für Rinder und Pferde normalerweise giftig ist. Nachdem das Texas Longhorn drüber ist, sieht deine Weide nicht nur gepflegt aus, sie bringt auch wieder mehr Ertrag.

Das Texas Longhorn hat die Immunstärke eines Krokodils

Nicht nur die bei Rindern relativ häufig vorkommende Pansenblähung ist beim Texas Longhorn selten. Es ist auch immun gegen die gegen die ansteckende Bindehautentzündung (Keratokonjunktivitis), wie eine Studie der Iowa State University belegt. Das spart Besuche des Veterinärs und füllt somit die Ferienkasse. Apropos Ferien.

Das Texas Longhorn benötigt weniger Aufmerksamkeit als ein solarbetriebener Rasenmäher

Weil die Kälber klein und schmal zur Welt kommen (kaum grösser als ein Hirschkälbchen), flutschen sie auch von alleine raus. Das heisst für dich ruhige Nächte, freie Sonntage, keine Geburtshilfe oder Kaiserschnitte und somit mehr Ertrag im Verhältnis zur investierten Zeit. Das Texas Longhorn war 500 Jahre lang praktisch auf sich allein gestellt. Es braucht dich nicht, um zu überleben. Gib ihm Gras und Wasser und du kannst beruhigt in die Ferien fahren. Lässt du ihm auch noch eine Kratzbürste da, liebt es dich mehr als dein Goldfisch. Klar wirst du trotzdem jemanden bitten, täglich vorbeizuschauen. Belohnt wird die ganze Aufmerksamkeit mit grossen Rinderaugen voller Liebe und überdurchschnittlichem Wachstum gegenüber dem, was du an Arbeit und Futter reinsteckst.

Falls ein Rind den Klimawandel überlebt, ist es das Texas Longhorn.

IMG_9198.JPG